Tierlieb war ich schon immer…
Vor ca. 3 Wochen habe ich damit angefangen, vegetarisch zu leben, sprich kein Fleisch mehr zu mir zu nehmen, seit ich einen TV-Bericht über Tierhaltung in den USA gesehen habe. Es war grauenvoll mitanzusehen, wie die Tiere behandelt werden, wie Produkte, wie Gegenstände, die Geld einbringen, mehr nicht. Die Bilder der Tiere, die in langen Maschinen erstickt werden, gehen mir nicht mehr aus dem Kopf und lassen mich beim Gedanken daran, dass Gefügel mein Lieblingsfleisch war, würgen.
Gesündigt habe ich seitdem nur zweimal, an Weihnachten, da meine Mutter immer massig Fleisch zubereitet, und an Silvester (das obligatorische Raclette). Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich es nicht als falsch betrachte, Fleisch zu essen. Tiere selbst essen auch Fleisch, zumindest die Carnivoren. Jedoch befindet sich dort alles im Gleichgewicht und es wird nicht auf Vorrat geschlachtet und gezüchtet, wie der Mensch es sich herausnimmt. Für mich bedeutet dies (zumindest vorerst): Ich verzichte auf Fleisch, kaufe mir keine Produkte mehr, welche Fleisch enthalten, aber seltene Male im Jahr, wie z.B. Weihnachten, ist es für mich in Ordnung. In Maßen zumindest.
Wer weiß, vielleicht schaffe ich es ja, dem Fleisch komplett zu entsagen und sogar der Milch und den Eiern lebewohl zu sagen, zumal der Mensch und dessen Verdauungssystem evolutionstechnisch nicht dafür vorgesehen sind, nach der Muttermilch weiterhin Milch zu sich zu nehmen, wie aktuelle amerikanische Studien gezeigt haben. Gesundheitstechnisch mache ich mir keine Sorgen, zumal es gute Alternativprodukte gibt, um wichtige Nährstoffe wie Eiweiß oder Vitamin B12 zu sich zu nehmen.
Ein einziger vegan lebener Mensch rettet nach einer Studie im Jahr 37 Tiere vor einer unwürdigen und tödlichen Gefangenschaft. Vielleicht kann ich eines Tages einer dieser Menschen sein.






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